Die Top 10 Mockumentarys

Top 10 Mockumentarys

So wirklich ist nicht mal die Wirklichkeit: Mockumentarys, „gefälschte“ Dokumentationen, parodieren oder überzeichnen die Realität und lassen das Ganze wie echt aussehen, einerseits, weil das Ganze natürlich ziemlich witzig sein kann, andererseits aber auch als Medien- und Sozialkritik. Das bekannteste Beispiel einer Mockumentary aus jüngerer Zeit ist der Film Borat von Sacha Baron Cohen. Der Regisseur Christopher Guest hat bislang sogar vier Mockumentarys gedreht und das Genre stark geprägt, Darüber hinaus hat er als Darsteller in der Mockumentary schlechthin mitgewirkt, die es dann auch auf Platz 1 dieser Liste geschafft hat.

Mockumentary = erfundene Dokumentation

Es gibt etliche Fans von Mockumentarys, die an der oft satirischen Überspitzung der Realität Gefallen finden. Wie haltet ihr es mit den Fake-Dokus? Alles Quatsch oder total witzig? Was sind eure Favoriten?

10. Woody, der Unglücksrabe


Die erste Mockumentary überhaupt: Virgil Starkwell hat es nicht leicht im Leben und beschließt eines Tages, nicht mehr auf das große Glück zu warten, sondern etwas nachzuhelfen. Die kriminelle Karriere, die er startet, verläuft jedoch auch ganz und gar nicht nach Plan.

Woody, der Unglücksrabe – Take the Money and Run (1969) von Woody Allen, 85 Minuten.

9. Incident at Loch Ness


Diese Mockumentary wurde von Werner Herzog und Zak Penn geschrieben und produziert. Sie erzählt die Geschichte der Entstehung eines Films über das Monster von Loch Ness und begleitet Regisseur Werner Herzog bei den Dreharbeiten. Natürlich passieren unheimliche Dinge während der Suche nach dem Monster.

Incident at Loch Ness (2004) von Zak Penn, 94 Minuten.

8. Waiting for Guffman


In der Kleinstadt Blaine steht die 150-Jahr-Feier bevor, und jeder, der auch nur einen Hauch von Talent hat, wird in der eigens dafür durch Regisseur Corky St. Clair inszenierten Musical-Show teilnehmen. Geplanter Höhepunkt des Abends: Der Broadway-Produzent Mort Guffman hat sich angekündigt, um sich das Musical anzusehen.

Waiting for Guffman (1997) von Christopher Guest, 84 Minuten._

7. Strafpark


In einem fiktionalen Amerika der 1970er Jahre werden Hippies und andere Störenfriede vor die Wahl gestellt, entweder ins Gefängnis zu gehen oder ein paar Tage im „Strafpark“ zu verbringen. Dort geht es jedoch weitaus brutaler zu als die meisten von ihnen gedacht haben.

Strafpark – Punishment Park (1971) von Peter Watkins, 89 Minuten._

6. Mann beißt Hund


Auch nichts für zarte Gemüter: In Mann beißt Hund begleitet ein Kamera-Team einen Serienmörder in seinem „Arbeitsalltag“ und wird so zum Mitwisser und sogar Mittäter. Eine düstere und verstörende Mockumentary.

Mann beißt Hund – C’est arrivé près de chez vous (1992) von Rémy Belvaux, André Bonzel, Benoît Poelvoorde, 195 Minuten.

5. Best in Show


In dieser Mockumentary geht’s lustiger zu als in den beiden vorhergehenden Plätzen: Fünf Hunde und ihre Besitzer werden zu einer Hundeausstellung begleitet, wo sie sich einen Kampf um den ersten Platz liefern. Ebenfalls eine Mockumentary von Christopher Guest.

Best in Show (2000) von Christopher Guest, 90 Minuten.

4. I’m Still Here

Joaquin Phoenix passte sein Leben für diese Mockumentary so sehr an, dass sie zunächst sogar als Dokumentation ausgegeben wurde: Er gab öffentlich an, dass er der Schauspielerei den Rücken kehren und stattdessen eine Hip Hop-Karriere verfolgen würde. Die Mockumentary begleitet seinen Weg im Karrierewechsel.

I’m Still Here (2010) von Casey Affleck, 94 Minuten.

3. Lake Mungo

Eine Mockumentary mit Horror-Elementen: Die 16jährige Alice Palmer (nicht verwandt oder verschwägert mit Laura) ertrinkt beim Schwimmen im See. Anschließend geschehen seltsame Dinge in ihrem Elternhaus, die die Palmers schließlich dazu bringen, Nachforschungen anzustellen.

Lake Mungo (2008) von Joel Anderson, 89Minuten.

2. A Hard Day’s Night


Die erste Boy Band der Welt löste einen riesigen Wirbel aus, der in ihrer Mockumentary A Hard Day’s Night für einen Tag auf die Spitze getrieben – und gleichzeitig natürlich auch zum Verkauf des Films genutzt wurde, da es nicht nur ein Fan über sondern auch für Beatles-Fans war.

A Hard Day’s Night (1964) von Richard Lester, 87 Minuten.

1. This is Spinal Tap

Bei Spinal Tap können auch die Beatles einpacken: Die Mockumentary von Rob Reiner zeigt den Aufstieg der besten Heavy Metal-Band der Welt, die selbstverständlich auch jeden anderen Stil geprägt haben, allerdings leider mit einem Drummer-Problem zu kämpfen haben. Unglaublich witzige Parodie auf das Musik-Business.

This is Spinal Tap (1984) von Rob Reiner, 82 Minuten.

 

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