Top 10 Filme mit mehrdeutigem Ende

Top 10 Filme mit mehrdeutigem Ende

Wahrscheinlich habt ihr auch schon den ein oder anderen Film-Abend mit langen Diskussionen darüber beendet, was das Ende des Films nun zu bedeuten hatte. Solche Debatten lassen sich bei vielen Filmen führen, denn ein bisschen Raum für Interpretation lassen die meisten Regisseure. Doch manches Ende lässt einen komplett im Unklaren darüber, was als nächstes passiert, und bevor die wichtigste Frage – Was heißt das jetzt? – beantwortet ist, kommt auch schon der Abspann.

Da solche Filme sich hervorragend für lange Diskussionen eignen, habe ich euch meine zehn Favoriten mit offenem oder mehrdeutigem Ende zusammengestellt. Dass Jake Gyllenhaal in drei der zehn Filme mit mehrdeutigem Ende mitspielt, ist purer Zufall. Denke ich.

Achtung: Natürlich enthält diese Liste Spoiler!

Um genau zu sein, besteht sie eigentlich aus nichts anderem. Also: am besten erst den Film schauen, zuhause darüber diskutieren, was das Ende wohl bedeuten könnte, und dann hier weiterlesen.

Die Top 10 Filme mit mehrdeutigem Ende

1. Tut er’s oder tut er’s nicht? The Lobster – Eine unkonventionelle Liebesgeschichte

Der Hintergrund:

In der dystopischen Welt, in der David liebt, hat man genau drei Möglichkeiten: Man ist Teil eines Paares, flieht in die Wälder und lebt außerhalb der Gesellschaft oder verbringt den Rest seines Lebens in Gestalt eines selbst gewählten Tiers (bei David ein Hummer, daher der Titel). Partner kann dabei nur jemand sein, mit dem man eine wichtige körperliche oder charakterliche Gemeinsamkeit hat. Ausgerechnet, nachdem sich David dazu entschlossen hat, sich den „Lonern“ in den Wäldern anzuschließen, verliebt er sich in eine Frau, die wie er kurzsichtig ist. Bei den Lonern ist dies jedoch nicht gestattet, sodass die Gemeinsamkeit kurzerhand aufgehoben wird, indem man die Frau blendet. Die beiden lieben sich trotzdem, fliehen gemeinsam und wollen ihre gemeinsame Eigenschaft zurückgewinnen – indem auch David sein Augenlicht verliert.

Was man am Ende sieht:

David und seine blinde Partnerin gehen in ein Café. Er prägt sich noch einmal detailliert ihr Aussehen ein, bestellt ein Messer und eine Gabel und nimmt beides in einer Plastiktüte mit auf die Toilette. Dort überlegt er länger, nimmt die Plastiktüte in den Mund, um einen möglichen Schrei zu unterdrücken und kann sich nicht für das Instrument seiner Wahl entscheiden. Währenddessen sitzt seine Partnerin im Café und wartet ziemlich lange. Ende.

Was meiner Meinung nach passiert:

Die Figuren in The Lobster sind so angelegt, dass ich sicher bin, dass David sich in der Café-Toilette selbst die Augen aussticht. Schließlich ist dies die einzige Möglichkeit für ihn, kein Hummer werden zu müssen. Und er hat immerhin schon seinen Bruder (in der Gestalt eines Hunds) für die Möglichkeit geopfert, eine Partnerin zu finden. Dass er nicht wiederkommt, liegt aus meiner Sicht an etwas anderem. Wahrscheinlich ist er handwerklich nicht geschickter als in romantischen Fragen und bei seinem Vorhaben ist etwas schief gegangen. Meine Vermutung: Während seine Freundin auf ihn wartet, verblutet er gerade an den Folgen einer unsachgemäß ausgeführten „Augen-OP“ oder er erstickt an einer Plastiktüte.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

2. Was grinst der denn so? A Cure for Wellness

Der Hintergrund:

Lockhart, ein junger und ehrgeiziger Manager, wird in eine Kur-Klinik in den Schweizer Alpen geschickt, von wo er den Vorstandsvorsitzenden seiner Firma zurückholen soll. Doch von Anfang an hat das „Wellness-Hotel“ etwas Bedrohliches. Gestandene Manager machen hier Wasserkuren und entschließen sich dazu, nie wieder in der realen Welt leben zu wollen. Ganz offensichtlich geht hier etwas nicht mit rechten Dingen zu. Lockhart deckt die mysteriösen Hintergründe auf, die Klinik verbrennt, und Lockart entkommt auf einem Fahrrad.

Was man am Ende sieht:

In der letzten Szene, in der Lockhart mit dem Fahrrad aus der Klinik flieht, in der er lange gegen seinen Willen festgehalten wurde, begegnet er auf der Anhöhe zum Schloss dem Rest des Vorstands seiner Firma, der persönlich angereist ist, um nach dem Rechten zu sehen. Sie wollen Lockhart zwingen, in ihr Auto einzusteigen, dieser fährt jedoch lieber mit dem Fahrrad weiter. Und grinst am Ende ziemlich unerwartet in die Kamera.

Was meiner Meinung nach passiert:

Einstellungen, in denen am Ende eines Horrorfilms unerwartet jemand in die Kamera grinst, deuten normalerweise an, dass hier das Böse in ungeahnter Form entkommen konnte. Genau das passiert meiner Meinung nach auch in A Cure for Wellness, allerdings anders, als man das gewohnt ist. Denn während Lockhart im Schloss festgehalten wird und die Geschichte des Arztes Dr. Volmer entschlüsselt, vergisst man als Zuschauer leicht, dass Lockhart selbst alles andere als der Gute ist. Die Motive hinter seiner Reise sind absolut egoistisch, und mehr als einmal erklärt er während des Films ziemlich deutlich, dass Menschen ihm im Grunde egal sind. Regisseur Gore Verbinski hat sein Publikum also den ganzen Film über gefoppt: Es gibt keinen wirklich Guten, und irgendein Böser muss am Ende entkommen.

3. Werden sie wirklich so weit gehen? Martha Marcy May Marlene

Der Hintergrund:

Martha ist aus einer Sekte zu ihrer Schwester geflohen und versucht, ihre Erlebnisse zu verarbeiten. Sie eckt mit ihrem distanzlosen Verhalten an und fühlt sich immer noch von ihren alten Sektenfreunden verfolgt. Ihre Schwester und ihr Schwager fühlen sich von Marthas zunehmender Paranoia überfordert und entschließen sich, Martha in ein Krankenhaus zu bringen.

Was man am Ende sieht:

Martha ist mit ihrer Schwester und ihrem Schwager im Auto auf dem Weg zum Krankenhaus. Plötzlich tritt ein Mann vor ihnen auf die Straße und es kommt fast zu einem Unfall. Martha erkennt den Mann wieder. Er hat sie ein paar Tage vorher beim Schwimmen im See beobachtet. Auch, wenn sie ihn nicht kennt, vermutet sie, dass die Sekte ihn geschickt hat. Marthas Schwager fährt weiter, der Mann steigt in ein Auto und folgt den Dreien. An dieser Stelle endet der Film.

Was meiner Meinung nach passiert:

Den ganzen Film über wird die Paranoia von Martha gezeigt, die sich von ihren Sektenmitgliedern verfolgt fühlt, sodass es eine naheliegende Vermutung ist, dass sie sich hier etwas einbildet und gar nichts passiert. Dass dieser Mann aber an zwei verschiedenen Stellen ganz zufällig auftaucht, ist aus meiner Sicht etwas zu viel Zufall. Meiner Meinung nach ist er tatsächlich durch die Sekte beauftragt worden und wird versuchen, Martha und ihre Familie zu töten.

4. Alles nur geträumt? American Psycho

Der Hintergrund:

Patrick Bateman ist Investmentbanker und kein wirklich netter Kerl. Seinen Konkurrenten Paul Allen, der tatsächlich eine schönere Visitenkarte als Bateman besitzt, bringt er kurzerhand um. Angestachelt von diesem „Erfolgserlebnis“ begeht Bateman immer weitere Verbrechen, bis er schließlich seinem Anwalt alles gesteht.

Was man am Ende sieht:

Bateman spricht seinen Anwalt auf das Geständnis an. Dieser hält das Ganze jedoch für einen Scherz, vor allem, weil er sicher weiß, dass Paul Allen noch lebt. Zwar hat Bateman seine Gewaltfantasien in seinem Notizbüchern aufgezeichnet, aber er zweifelt nun selbst daran, dass er sie tatsächlich in die Tat umgesetzt hat.

Was meiner Meinung nach passiert:

Offensichtlich hat sich alles in Batemans Fantasie abgespielt. Viel wichtiger ist jedoch, dass er innerlich tatsächlich Grenzen überschritten hat und es somit keine Rolle spielt, ob er sich die Dinge nur vorgestellt oder wirklich umgesetzt hat. Es ist also gar nicht unwahrscheinlich, dass er doch noch zu Messer und Kettensäge greift.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

5. Welche Idee? WELCHE IDEE????? Charlie staubt Millionen ab

Der Hintergrund:

Die ursprüngliche Variante von The Italian Job ist ein klassischer Heist-Film rund um Charlie Croker, der mit einigen Freunden einen großen Coup in Turin landet.

Was man am Ende sieht:

Die Diebe sind auf der Flucht in einem Bus, der jedoch von der Straße abkommt, und am Rande einer Klippe gerade so im Gleichgewicht stehen bleibt – die Ganoven auf der einen und das Geld auf der anderen, gefährlicheren Seite. Charlie versucht, sich dem Geld zu nähern, was aber aufgrund des wackeligen Gleichgewichts unmöglich zu sein scheint. Am Ende, als schon nicht mehr klar ist, ob er selbst es noch heil aus dem Bus schaffen wird, sagt er: „I’ve got a great idea“. Was diese super Idee ist, erfährt man als Zuschauer jedoch nicht mehr, denn der Film ist hier zu Ende.

Was meiner Meinung nach passiert:

Eigentlich kann es ja nur etwas mit Hochspringen zu tun haben… Aber ganz ehrlich: Dieser Cliffhanger ist so schön absurd, dass er eigentlich keiner Aufklärung bedarf.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

6. Wo bleibt Edward? Nocturnal Animals

Der Hintergrund:

Susan erhält von ihrem Ex-Mann Edward nach Jahren der Stille das Manuskript zu seinem ersten Roman. Sie lässt sich von der sehr brutalen Geschichte fesseln und stellt während des Lesens fest, dass ihre zweite Ehe eigentlich ebenfalls gescheitert ist. Sie möchte sich mit Edward treffen, vereinbart Ort und Zeit, geht hin und wartet vergeblich mehrere Stunden.

Was man am Ende sieht:

Susan sitzt und wartet, trinkt einen Whiskey nach dem anderen und bleibt selbst dann noch mehrere Stunden im Restaurant, als längst klar ist, dass Edward nicht mehr kommen wird.

Was meiner Meinung nach passiert:

Das Ende hat so viele Diskussionen ausgelöst, dass Nocturnal Animals auf jeden Fall auf meine Liste der Top 10 Filme mit mehrdeutigem Ende gehört. Ich glaube, dass Edward Selbstmord begangen hat, nachdem Susan sein Manuskript gelesen habe.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

7. Bist du Lena? Auslöschung

Der Hintergrund:

Die Biologin und Ex-Soldatin Lena begibt sich auf eine geheime Mission in die „Area X“, eine Zone, die sich immer weiter ausbreitet und aus der niemand mehr herauskommt – bis auf ihren Mann Kane, der bereits zuvor dort war und nun sehr krank ist. Lena versteht schnell, dass in der Zone (die stark an die Zone aus Stalker erinnert) unterschiedlichste Gene dupliziert und miteinander gekreuzt werden, was Menschen bisher nicht geschafft haben. Die Gen-Mutationen führen zu einigen angsteinflößenden Geschöpfen, die die Anzahl der Missions-Wissenschaftlerinnen nach und nach reduzieren.

Was man am Ende sieht:

Nach einer langen, fast psychedelischen Szene, die an das Ende von 2001 erinnert und in der Lena gegen ihren eigenen Klon kämpft, sieht man sie zurück in der Basis-Station, wo sie befragt und schließlich mit ihrem Mann wieder vereint wird. Sie weiß mittlerweile aus Video-Aufnahmen, die sie gefunden hat, dass dieser in Wahrheit ein Klon ist, dessen Gene mutiert sind. Und sie spricht ihn direkt darauf an, was dieser auch nicht abstreitet. Die alles entscheidende Frage ist jedoch die, die Kane am Ende stellt: Ist Lena wirklich Lena?

Was meiner Meinung nach passiert:

Meiner Meinung nach handelt es sich auf jeden Fall um Lenas Klon, der aus der Zone zurückgekehrt ist. Nichts anderes hat die Zone bisher verlassen. Weitere Hinweise, die diese Theorie stützen:

  1. Sowohl Kane als auch Lena antworten auf nahezu alle Fragen mit „I don’t know“, weil sie tatsächlich nicht auf das Wissen ihrer „Originale“ zurückgreifen können.
  2. Lena verteidigt die Lebensform, die ihrer Meinung nach nichts zerstören, sondern etwas Neues schaffen wollte.
  3. Lena wird mehrfach als unzuverlässige Erzählerin dargestellt. Dass sie nicht alles, was sie alleine erlebt hat, zu 100 % ihren Befragern mitteilt, ist sehr wahrscheinlich.
  4. Es gibt sehr viele Parallelen zwischen Lenas und Kanes Verhalten kurz nach dem jeweiligen Verlassen der Zone.
  5. Kane und Lena „erkennen“ sich am Ende des Films gegenseitig. Sie ist genau wie er.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

8. Flööööt! Prisoners

Der Hintergrund:

An Thanksgiving werden die Tochter von Keller und die seiner Nachbarn entführt. Zunächst arbeitet der Familienvater mit Polizist Loki zusammen, um den Täter zu finden, doch als dieser den Hauptverdächtigen freilassen muss, greift Keller zu Selbstjustiz. Tatsächlich schafft er es, die Täterin zu finden, wird jedoch von ihr überwältigt und in ein unterirdisches Verließ gesperrt. Loki ist Keller jedoch dicht auf den Fersen und findet die Täterin ebenfalls und auch die beiden Mädchen – nicht jedoch Keller, der lediglich die Trillerpfeife seiner Tochter hat, um auf sich aufmerksam zu machen – und das hat ja immerhin schon bei Kate Winslet funktioniert.

Was man am Ende sieht:

In der letzten Szene ist Loki noch einmal am Haus der Entführerin und spricht mit ein paar Polizisten, die den Tatort untersuchen, aber aufgrund der Kälte damit aufhören. Als er schon wieder gehen will, hört er ein Pfeifen. Es ist unklar, wie er dieses Pfeifen interpretiert, an einer Stelle schüttelt er den Kopf, als sei nichts gewesen, und einmal hört es sich wie Vogelgezwitscher an. Der Film endet, bevor klar ist, ob Loki dem Pfeifen nachgehen wird oder nicht.

Was meiner Meinung nach passiert:

Loki wird als überaus vorausschauender und intelligenter Ermittler dargestellt, der sich nicht einmal von der Entführerin überrumpeln lässt – anders als Vater Keller. Daher bin ich mir ziemlich sicher, dass er auf sein Bauchgefühl hören und Keller finden wird. Zumal er diesen auch noch für seine Selbstjustiz ins Gefängnis bringen möchte.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

9. Helen? Enemy

Der Hintergrund:

Adam Bells langweiliges Leben ändert sich schlagartig, als er in einem Film seinen eigenen Doppelgänger entdeckt. Er nimmt Kontakt zu dem Schauspieler Anthony auf und die beiden empfinden die Existenz des jeweils anderen sofort als Bedrohung. Adams Freundin Mary, Anthonys Frau Helen und Adams Mutter halten die Idee von einem Doppelgänger für eine Idée fixe, doch für Adam und Anthony ist sie real. Adam, der von Anthony erpresst wird, besiegt diesen am Ende und zieht bei dessen Frau Helen ein.

Was man am Ende sieht:

In der letzten Szene entschließt sich Adam, zu einer rituellen Sex-Veranstaltung zu gehen, zu der sonst Anthony gegangen ist, ruft Helen im Nebenzimmer zu, dass er noch mal raus muss, und geht zu ihr, als diese nicht antwortet. Statt Helen steht in der Ecke jedoch eine riesige Spinne, zu der Adam nur resigniert hinschaut.

Was meiner Meinung nach passiert:

Enemy ist sehr komplex, und das Ende wird den ganzen Film hindurch durch kleinere Andeutungen vorbereitet. Die Spinne ist ein Symbol für Adams Unbewusstes, in das er auch Anthony verfrachtet hat, der in Wahrheit nämlich nicht als eigene Person existiert, sondern Adams dunkle Seite verkörpert. Die Spinnen-Symbolik zieht sich durch den gesamten Film und findet hier ihren Höhepunkt. Die Aussage dahinter: Adam hat Anthony gar nicht wirklich „besiegt“, sondern er ist immer noch genau so präsent wie vorher.

Eine ausführlichere Interpretation zu Enemy findet ihr hier.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

10. Äääh… 2001 – A Space Odyssey

Der Hintergrund:

Auf dem Mond wird ein Monolith gefunden, der Signale zum Jupiter aussendet. Eine Mission wird zusammengestellt, die den Signalen nachreisen soll, darunter die Astronauten Dave Bowman und Frank Poole sowie der Super-Computer HAL 9000, der seine „Kollegen“ lange über seine wahre Mission im Unklaren lässt, denn nur er weiß von dem Monolithen und den Vermutungen einer außerirdischen Intelligenz. Um die Mission zu schützen, versucht er schließlich sogar, die gesamte Crew zu töten. Dave überlebt jedoch, schaltet HAL 9000 ab und gelangt so am Jupiter an.

Was man am Ende sieht:

Bowmans Reise zum Jupiter ist ein Spiel mit psychedelischen Farben und Tönen. Seine Raumkapsel steht schließlich plötzlich in einem Zimmer, das an Räume aus dem 18. Jahrhundert erinnert. Bowman entdeckt sich immer wieder selbst in dem Raum, jeweils um einige Jahre gealtert, bis er schließlich im Bett liegend stirbt und dabei den Monolithen betrachtet. An seiner Stelle liegt in der nächsten Einstellung dort ein Fötus in einer Fruchtblase. Zum Ende des Films sieht man den Fötus zwischen Erde und Mond, während dieselbe Musik wie zu Beginn des Films spielt.

Was meiner Meinung nach passiert:

2001 – A Space Odyssey ist so voller Symbole, dass es ganze Bücher mit Interpretationen gibt – und damit meine ich nicht den zeitgleich entstandenen Roman von Arthur C. Clarke. Was den Film durchzieht, sind Symbole des Ursprungs: Der Beginn der Technologie wird gezeigt, der Anfang des Menschen und zu Beginn des Films sogar – wahrscheinlich – der Beginn des Universums. Meine Interpretation der Schlussszene geht entsprechend in diese Richtung: Der Mensch hat seinen Ursprung genau da, wo der Monolith ihn auch hat, und am Ende findet er auch dort wieder hin. Weitere Interpretationsmögichkeiten gibt’s bei Wikipedia.

Das Ende zum Selbst-Anschauen:

Welche Filme mit mehrdeutigem Ende fehlen euch in dieser Liste? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar!

Veröffentlicht in Filme

Ein Gedanke zu „Top 10 Filme mit mehrdeutigem Ende

  1. Interessante Liste und gut zusammen getragen. Ich finde allgemein die meisten Filme von Villeneuve 1. sehr gut und 2. habe sie weitgehend alle gemein, dass das Ende offen ist. Ich freu mich, dass es meine Interpretation zu Enemy in deinen Artikel geschafft hat 😉

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